Über

Theia Moon

Ein Leben mit Schizophrenie und anderen psychischen Hindernissen. Wie sieht das aus? Mit Seelenblick möchte Theia Moon den Lesern ihre Geschichte erzählen. Trotz dieser schweren Krankheit hat sie ihr Studium abgeschlossen und eine Familie gegründet. Sie möchte anderen Betroffenen Mut machen, jeden Tag wieder aufzustehen, an ihre Träume zu glauben und sich ein Netzwerk aufzubauen, das sie dabei unterstützt.

Mein Wunsch war es immer „normal“ zu sein und zu funktionieren. Mein „innerer Kritiker“ hat mich angetrieben und mit dem vernichtenden Satz „du bist nicht gut genug“ dazu veranlasst ein Studium aufzunehmen … und es trotz gesundheitlicher Einbußen abzuschließen. Natürlich bin ich heute froh, dass ich es geschafft und einen gut bezahlten Job habe. Aber es war ein sehr steiniger Weg, den ich nur mit Unterstützung und Selbstfürsorge bis zum Ziel gehen konnte. Ich musste Semester wiederholen und in den Semesterferien in die Tagesklinik gehen, um auf andere Medikamente umgestellt zu werden. Mit dem Abschlusszeugnis in der Hand war ich dann stolz und erschöpft gleichermaßen. Ich danke den Professoren, Neurologen, Therapeuten, Kommilitonen und meiner Familie dafür, dass sie an mich geglaubt haben.

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