Lachen

Lachen ist die beste Medizin.
Beim Lachen werden vom Kopf bis zum Bauch 300 Muskeln angespannt, genauso viele wie beim Leistungssport.

Beim Lachen atmet man dreimal mehr Sauerstoff ein als im Normalzustand. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet, die das Schmerzempfinden reduzieren und uns im wahrsten Sinne des Wortes glücklicher machen.

3 Witze als Aufwärmübung:

1. Einstein muss auf einer Konferenz sprechen und wird von einem Fahrer in einer Limousine zur Veranstaltung gefahren. Auf dem Weg dorthin macht er seinem Fahrer einen Vorschlag: „Was halten sie davon, wenn wir die Rollen tauschen? Sie sind „Ich, Albert Einstein“ und ich bin ihr Fahrer! Das wird niemand merken. Sie lesen einfach den Vortrag vor.

Der Fahrer ist einverstanden und die Rollen werden getauscht.

Auch während des Vortrag merkt niemand den Tausch. Alle lauschen gebannt dem Genie… und Albert Einstein als Fahrer verkleidet, lauscht dem Vortrag unten in der Menge. Doch da ist ein Wissenschaftler, der Albert Einstein herausfordern will und stellt eine wirklich schwierige Frage, um Albert Einstein bloßzustellen.

Der Fahrer wartet kurz, tut so als würde er nachdenken, dann sagt er: „Diese Frage ist so einfach, die gebe ich weiter an meinen Fahrer!“

2. Ein Taxi-Passagier tippt dem Fahrer auf die Schulter, um etwas zu fragen. Der Fahrer schreit laut auf, verliert die Kontrolle über den Wagen, verfehlt knapp einen entgegenkommenden Bus, schießt über den Gehsteig und kommt wenige Zentimeter vor einem Schaufenster zum stehen. Für ein paar Sekunden ist alles ruhig, dann schreit der Taxifahrer laut los: „Machen Sie das nie wieder! Sie haben mich ja zu Tode erschreckt!“

Der Fahrgast ist ganz baff und entschuldigt sich verwundert: „Ich konnte ja nicht wissen, dass Sie sich wegen eines Schultertippens dermaßen erschrecken.“ „Naja“, meint der Fahrer etwas ruhiger, „heute ist mein erster Tag als Taxifahrer. Die letzten 25 Jahre bin ich einen Leichenwagen gefahren.‘

3. Eine Blondine will die Katze ihres Mannes heimlich loswerden und
beschließt, sie auszusetzen.
Sie nimmt sie mit ins Auto, fährt 20 Häuser weit,
setzt die Katze aus und fährt heim.
Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da.

Na gut, denkt sich die Blondine, war vielleicht ein wenig zu kurz die
Strecke. Setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt 5 Kilometer
weit und setzt sie aus.

Zwanzig Minuten später ist die Katze wieder zu Hause.
Jetzt reichts! denkt sich die Blondine,
nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 20 Kilometer,
dann durch den Wald, über eine Brücke, rechts, links und setzt
die Katze dann schließlich mitten im Wald auf einer Lichtung aus.

Eine halbe Stunde später ruft die Blondine zu Hause an.
„Ist die Katze da?“ fragt sie ihren Mann.
„Ja, warum?“
„Hol sie mal ans Telefon, ich habe mich verfahren.

Einordnen

Jede Farbe für sich hat seinen eigenen, individuellen Platz im Farbenkreis oder auch im Regenbogen. Alle Farben sind gleichwertig und bestehen nebeneinander. Das macht unsere Welt so schön bunt.

Auch ein Baum hat einen festen Platz für jeden Ast, jeden Zweig und jedes Blatt. Und jeder Baum hat seinen Platz im Wald umgeben von seinesgleichen.

Genauso haben wir unseren individuellen Platz in der Gesellschaft. Die Würde jedes einzelnen Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch ist gleich viel wert. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns in die Gruppe „Mensch“ einordnen und uns nicht über Andere stellen uns aber auch nicht Anderen unterwerfen. Eben ein würdevolles Miteinander auf Augenhöhe.

Als ich viele Wochen in der Klinik war, hatte mein Vater mich fast täglich besucht. Und ich meinte einmal zu ihm, dass ich mich besser UNTERordnen müsse (die Krankheit und die Medikamente führten manchmal zu komischem Verhalten).

Darauf antwortete mein Vater:
„Du musst Dich EINORDNEN,
aber nicht UNTERORDNEN“

An diesen Satz habe ich mich immer wieder mal erinnert. So auch heute, und ich finde ihn noch immer sehr wertvoll.

Auch wenn wir uns in die Gesellschaft integrieren, heißt es nicht, dass wir unsere Individualität ablegen müssen. Sondern wir verstehen, dass ein Rot noch besser ein Rot sein kann, wenn es sich neben einem Gelbton befindet.
Jeder Mensch ist wichtig und jeder Mensch zählt, damit es keine Lücke im Farbenkreis gibt.

Alles Gute und eine farbenfrohe Woche
wünscht Theia 🌙

Eine romantische Kurzgeschichte

Sie lagen am Strand, mit geschlossenen Augen. Sie lauschten dem Wasser und spürten die warme Sonne auf ihren Gesichtern. Er zog sie noch ein Stückchen mehr an sich heran, um ihren Duft besser wahrnehmen zu können und sie näher bei sich zu haben. Sie mochte es über seine weichen, lockigen, dunklen Haare zu streichen und sein Lächeln auch mit geschlossenen Augen zu sehen.

Es hat sehr lange gedauert bis sie das Vertrauen in die Liebe und eine glückliche Beziehung wiedergefunden hatte. Lange konnte sie es sich nicht mehr vorstellen. Zu sehr hatte ihr Herz unter ihrer letzten Trennung gelitten. Wie sie feststellte, hatte sie einen Hang zu Männern, die keine gesunden Beziehungen führen konnten. Wie sollte sich das ändern? Ihre innere Schablone schien sie immer die gleichen Fehler machen lassen, die sie wohl aus Kindheitstagen mitbekommen hatte.

Doch dann sah sie ihn in einem Café vertieft in eine Zeitung. Es gab keinen freien Platz, nur der Stuhl neben ihm war frei. Normalerweise wäre sie weitergegangen, denn sie traute sich nicht jemanden anzusprechen. Aber dieses Mal blieb sie ruhig und entspannt stehen und fragte, ob der Platz noch frei wäre. Als er von der Zeitung aufschaute, sah sie in wunderschöne braune Augen. Jetzt wurden ihre Knie doch weich. Als er mit einem umwerfenden Lächeln bejahte, setzte sie sich schnell hin, bevor sie den Halt verlor.

Nun saß sie vor den wunderschönen braunen Augen und bekam kein Wort heraus. Zum Glück kam der Ober und sie konnte einen Kaffee ohne Koffein bestellen. Das Koffein hätte ihr Herz nur noch stärker schlagen lassen, aber auf den Geschmack wollte sie nicht verzichten. Er sagte: „Ein Kaffee ohne Koffein ist kein Kaffee!“ An seinem Akzent und seiner Aussage merkte sie, dass er Italiener war. Langsam brach das Eis zwischen den beiden. Sie fragte: „Woher kommen Sie? Was führt Sie nach Deutschland?“ „Wir können gerne ‚Du‘ sagen. Ich komme aus Rom und habe Medizin studiert. In Deutschland absolviere ich meine Facharztausbildung und bin im Krankenhaus als Assistenzarzt tätig.“ Seine Augen strahlten, als er davon sprach. Sie erzählte von ihrem abgeschlossenen Journalismusstudium und ihrer Arbeit bei einem deutschen Reportagemagazin. Ihr Gespräch wurde immer lockerer und lustiger. Sie lachten und aßen und tranken. Es wurde später, doch keiner wollte sich verabschieden. Am liebsten hätte sie die Zeit angehalten. Obwohl es schon längst dunkel geworden war, genossen beide die laue Sommerluft und die charmante Unterhaltung. Als das Café schließen wollte, schaute er ihr tief in die Augen und fragte fast schüchtern, ob sie mit ihm noch am Flussufer spazieren gehen würde. Sie musste nicht lange überlegen. Sie lächelte und freute sich über diese Idee. Sie liebte das Wasser. Die Sterne und der Mond leuchteten hell am Himmel. Die hübschen Laternen säumten das Ufer.

Plötzlich spürte sie seine Finger an ihrer Hand. Es kribbelte im Bauch und im Herzen. Sollte bei ihr tatsächlich wieder ein Schwarm Schmetterlinge eingeflogen sein? Sie legte ihre Hand in seine. Seine Hand war warm und weich. Sie fühlte sich nach Heimkehr an. Sie liefen schweigend am Ufer entlang und schauten auf das Wasser. Worte brauchte es in diesem Moment nicht.

Als es deutlich kühler wurde, spürten beide, das der Abschied nahte. Sie waren müde und brauchten Schlaf. Plötzlich sagte sie: „Ich muss jetzt gehen, aber ich würde Dich so gerne wiedersehen. Lorenzo würdest Du mir Deine Telefonnummer geben?“ „Susann, ja, auf jeden Fall. Ich möchte Dich auch unbedingt wiedersehen.“ Lächelnd tauschten sie ihre Handynummern aus. Zum Abschied hauchte er ihr einen sanften Kuss auf die Wange, bevor jeder seinen Weg nach Hause ging.

Das war zwei Monate zuvor der Anfang, für sie ein bedeutender und mutiger Neuanfang.

Jetzt hatten sie sich näher kennengelernt und festgestellt, dass sie viele gleiche Interessen teilten. Sie verbrachten so viel Zeit wie möglich miteinander. Gerne waren sie zusammen am Strand, so wie heute. Sie legte ihren rechten Arm nun auch um seinen Oberkörper und lauschte seinem Atemrhythmus während das Wasser am Ufer fröhlich plätscherte…

Gönnen

Das Wort GÖNNEN finde ich so kraftvoll, wie schon im Beitrag vom 10. SEP 2022 beschrieben.

Es befreit uns von Neid und Eifersucht und schenkt uns ein positives, wohlwollendes und verbindendes Mindset.

Wenn wir anderen ihren Erfolg, ihr Ansehen, ihr Glück gönnen, dann öffnen wir ein Tor, um diese guten Dinge auch in unser Leben einzuladen.

Es ist auch eine schöne Geste, wenn wir uns selbst etwas Gutes gönnen.
Heute habe ich mir viel Schlaf und Ruhe gegönnt.

Was gönnst Du Dir heute?

Alles Gute Theia 🌙