Glücklich sein trotz Erkrankung…

… geht das?

Ja. Phasenweise. Betroffene müssen nur noch bessere Glücksdetektive und -forscher sein, als Menschen ohne Erkrankung.

Man darf feiner fühlen, was einem gut tut und was einem Freude macht.
Man darf milde und mitfühlend mit sich selbst sein, wenn etwas (noch) nicht so klappt, wie gewünscht. Man geht oft kleinere Schritte als andere und doch sind sie so wertvoll und dürfen wertgeschätzt werden.

Steinchen oder Hindernisse sind unter der zarten Fußsohle viel stärker zu spüren als unter einer Dicken Schuhsohle. Vielleicht werden es feine tänzelnde Schritte um die Steine herum und sind somit eleganter oder kreativer.
Betroffene dürfen stolz über noch so kleine Errungenschaften sein, auch wenn es der Abwasch ist oder ein Ausmalbild oder ein wichtiger Anruf.

Man darf trotzdem groß denken und träumen. Es darf mit einem „vielleicht“ beginnen.
Vielleicht kann ich einen Blog schreiben…
Vielleicht kann ich selbst gemalte Bilder ausstellen…
Vielleicht kann ich eine schöne Reise unternehmen…
Vielleicht kann ich gute Freunde finden, die mich annehmen wie ich bin…
Vielleicht kann ich jeden Tag früh aufstehen und Yoga machen…
Vielleicht kann ich einem tollen Job nachgehen…
Vielleicht kann ich Frieden mit meiner Geschichte finden…
Vielleicht kann ich mich selbst lieb haben, mit allen Ecken und Kanten…
Vielleicht kann ich eine Familie gründen…
Vielleicht kann ich eine*n gute*n Therapeuten*in finden…
Vielleicht kann ich mal wieder Eis essen gehen…

Was mir Freude macht:

  • Tanzen
  • Klaviermusik
  • Yoga
  • Lesen
  • Meditationen (geführt)
  • Spaziergänge am Wasser
  • Mandalas ausmalen
  • Lesen
  • Schreiben
  • Sonnenschein
  • ein warmes Bad
  • Filme schauen
  • Bunte Farben

Was macht Euch Freude? Hinterlast gerne einen Kommentar.

Freude bereiten mir ‚Bunte Farben‘ und Holz @Theia Moon

Über

Ein Leben mit Schizophrenie und anderen psychischen Herausforderungen. Wie sieht das aus? Mit Seelenblick möchte Theia Moon den Lesern ihre Geschichte erzählen. Trotz dieser schweren Krankheit hat sie ihr Studium abgeschlossen und eine Familie gegründet. Sie möchte anderen Betroffenen Mut machen, jeden Tag wieder aufzustehen, an ihre Träume zu glauben und sich ein Netzwerk aufzubauen, das sie dabei unterstützt.

Mein Wunsch war es immer „normal“ zu sein und zu funktionieren. Mein „innerer Kritiker“ hat mich angetrieben und mit dem vernichtenden Satz „du bist nicht gut genug“ dazu veranlasst ein Studium aufzunehmen … und es trotz gesundheitlicher Einbußen abzuschließen. Natürlich bin ich heute froh, dass ich es geschafft und einen gut bezahlten Job habe. Aber es war ein sehr steiniger Weg, den ich nur mit Unterstützung und Selbstfürsorge bis zum Ziel gehen konnte. Ich musste Semester wiederholen und in den Semesterferien in die Tagesklinik gehen, um auf andere Medikamente umgestellt zu werden. Mit dem Abschlusszeugnis in der Hand war ich dann stolz und erschöpft gleichermaßen. Ich danke den Professoren, Neurologen, Therapeuten, Kommilitonen und meiner Familie dafür, dass sie an mich geglaubt haben.

Theia Moon

Es gibt eine Kollisionstheorie darüber wie der Mond entstanden ist. Der hypothetische Protoplanet Theia sei vor rund 4,5 Milliarden Jahren mit der Erde kollidiert. Beim Aufprall auf die Erde sei Theia zerstört worden. Bruchstücke des Zusammenstoßes seien in die Umlaufbahn geschleudert worden, woraus später der Mond entstanden sei.

So ungefähr fühlte es sich für mich an, als ich den ersten schizophrenen Schub hatte. Nachdem meine Seele mit meinen Lebensumständen kollidierte zerbrach sie gefühlt in tausend Stücke. Deshalb habe ich diesen Namen für das Schreiben des Blogs ausgesucht. Aus einem Leben „vor der Schizophrenie“ (Theia) wurde ein Leben „nach der Schizophrenie“ (Moon). Heute hat der Mond einen großen Einfluss auf unsere Erde. Er steuert die Gezeiten der Meere. Er zeigt uns Tag und Nacht, beeinflusst unsere Zeitmessung und vieles mehr. Vielleicht liegt auch ein zu schätzender Kern in dieser Begebenheit, die die Betroffenen erfahren.

Die „Kollision“ war heftig. Schmerzhaft. Ein Gang durch die Hölle. Und doch war Licht am Ende des Tunnels. Diese Erfahrung hat mich demütig werden lassen vor dem Leben, vor unserer Verletzlichkeit. Und gleichzeitig hat sie mir gezeigt, welche Kraft meine Seele hat, trotz alle dem zu überleben. Danach ist alles anders. Man fängt wieder ganz von vorn an. Man muss sich Stück für Stück ein neues Leben aufbauen. Sich neu strukturieren. Neue Ziele finden. Es kostet viele Tränen der Wut, Verzweiflung, Traurigkeit und Ohnmacht den Weg aus „diesem Schlamassel“ herauszufinden.

Die gute Nachricht ist: es führt ein Weg heraus. Es geht wieder aufwärts, Schritt für Schritt für Schritt für Schritt. Ich habe es sogar geschafft erfolgreich ein Studium abzuschließen und eine Familie zu gründen. Darauf bin ich sehr stolz. Und ich möchte jedem, der das liest mit meiner Geschichte und diesem Blog Mut machen. Was mir sehr geholfen hat, ist ein Netzwerk, was ich mir langsam aufgebaut habe. Dazu gehören Neurologen, Psychologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, der Sozialpsychiatrische Dienst, der Integrationsfachdienst, Familienberatung, Freunde und die Familie. Man muss den Weg nicht alleine schaffen. Man darf auf diesem Weg Begleiter finden, die einen unterstützen, ein offenes Ohr oder einen anderen Blickwinkel haben.

Schreiben mag ich sehr. Schreiben hilft mir dabei die Gedanken zu sortieren. Schon lange hatte ich den Wunsch über das Thema „Leben mit Schizophrenie“ zu schreiben. Ich wurde auch mehrfach zum Schreiben ermutigt und möchte diese Idee nun zum Leben erwecken. Ich hoffe, dass der Blog viele interessierte Leser erreicht.

Der Mond @Theia Moon

Stelle dich vor (Beispielbeitrag)

Dies ist ein Beispielbeitrag, ursprünglich veröffentlicht im Rahmen der Blogging University. Nimm an einem unserer zehn Programme teil und starte noch heute mit deinem Blog.

Du wirst heute einen Beitrag veröffentlichen. Mach dir keine Gedanken darüber, wie dein Blog aussieht. Es ist egal, ob du ihm bereits einen Namen gegeben hast oder nicht. Fühl dich nicht überfordert. Klicke einfach nur auf den Button „Neuer Beitrag“ und erzähle uns, warum du hier bist.

Warum tun wir das?

  • Weil neue Leser so mehr Informationen erhalten. Wer bist du? Worum geht es bei dir? Warum sollten sie dein Blog lesen?
  • Weil dies dir helfen wird, dich auf deine eigenen Ideen zu konzentrieren und darauf, was du mit deinem Blog erreichen möchtest.

Der Beitrag kann lang oder kurz sein, eine persönliche Einführung zu deinem Leben oder eine Botschaft enthalten, ein Manifest für die Zukunft werden oder einfach kurz darstellen, welche Dinge du zukünftig veröffentlichen möchtest.

Damit du beginnen kannst, haben wir hier einige Fragen an dich.

  • Warum führst du ein öffentliches Blog und kein persönliches Tagebuch?
  • Über welche Themen möchtest du schreiben?
  • Mit wem möchtest du über dein Blog in Kontakt kommen?
  • Wenn dein Blog im kommenden Jahr erfolgreich ist: Was möchtest du erreichen?

Dies sind keine starren Fragen. Das Schöne an einem Blog ist, dass er sich ständig entwickelt, je nachdem, was wir lernen oder wem wir begegnen. Es ist jedoch gut zu wissen, wo und warum du dieses Blog begonnen hast. Und darüber hinaus kannst du durch die Formulierung deiner Ziele weitere Inspirationen erhalten.

Du weißt nicht, wie du beginnen sollst? Schreibe einfach auf, was dir gerade in den Kopf kommt. Anne Lamott, Autorin eines tollen Buchs zum Thema Schreiben, sagt, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, einen „ersten schlechten Entwurf“ zu verfassen. Anne spricht einen wichtigen Punkt an: Beginne einfach mit dem Schreiben und bearbeite deinen Entwurf erst später.

Wenn du bereit bist, deinen Beitrag zu veröffentlichen, füge ihm drei bis fünf Schlagwörter hinzu, die das Thema deines Blogs erfassen: Schreiben, Fotografie, Fiction, Erziehung, Essen, Autos, Filme, Sport usw. Mithilfe dieser Schlagwörter können Leser, die sich für deine Themen interessieren, deinen Beitrag schneller im Reader finden. Vergewissere dich, dass eines der Schlagwörter „zerotohero“ ist, sodass dich auch neue Blogger finden können.

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